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Inhalt

Lob für Wetteraner Innenstadt

Josef Schwietering beim Ertasten der weißen Noppenfelder auf den Gehwegen

Menschen mit Sehbehinderung finden sich in der Wetteraner City gut zurecht. Um das durch eine entsprechende Bauweise zu erreichen, nutzte die Stadt auch den Sachverstand der NRW-weit aktiven „Agentur Barrierefrei“. Deren Träger ist das Forschungsinstitut für Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein, das u.a. an der barrierefreien Gestaltung der Kaiserstraße beteiligt war.

Foto: Lob von Josef Schwietering (links) gab es für die bauliche Gestaltung der Wetteraner Kaiserstraße. Zusammen mit FTB-Mitarbeiter Rainer Zott (Mitte) und Axel Fiedler von der Stadt Wetter macht er einen Rundgang durch die Innenstadt.

„Die Stadt ist auf einem guten Weg – und weiter als andere Kommunen“, so das Fazit von Josef Schwietering, Leiter des Arbeitskreises Soziales von Pro Retina Deutschland, der Selbsthilfevereinigung von Menschen mit Netzhautdegenrationen. Der Ennepetaler Schwietring (57), hochgradig sehbehindert, machte den Praxistest bei einem Rundgang mit Axel Fiedler, städtischer Beauftragter für Menschen mit Behinderung, und FTB-Mitarbeiter Rainer Zott.

Mit seinem Blindenlangstock ertastete Schwietering problemlos die weißen Noppenfelder auf den Gehwegen. Die „Sprache“ der neu verlegten Steine auf dem Boden wies ihm z.B. den Weg zu einem Zebrastreifen. Am Bahnhofsvorplatz lobte er die Infotafel für Sehbehinderte und das Blindenleitsystem des Busbahnhofs. Auf seinem Rundgang sprach er aber auch einige potenzielle Stolperfallen für Sehbehinderte an – so zum Beispiel Fahrradständer auf dem Bürgersteig und Werbeaufsteller vor Geschäften.

„Wir haben interessante Anregungen für weitere Verbesserungen bekommen“, so das Fazit von FTB-Mitarbeiter Rainer Zott nach dem Rundgang.

Erstellt am 22.06.15