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Minister Schneider besucht Wanderausstellung "Betrachtungsweisen" am FTB

Foto: cwh
Nach der feierlichen Eröffnung am 5. Mai besuchte der Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr Guntram Schneider am 8. Mai 2012 die Wanderausstellung „Betrachtungsweisen - Kleinwuchs in Gesellschaft und Wissenschaft“ am Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) in Wetter. Als Schirmherr, wollte er sich gerne vor Ort ein Bild über die vom Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF) e.V. konzipierte Wanderausstellung machen. Er wurde begleitet vom Landtagsabgeordneten Herrn Prof. Dr. Rainer Bovermann, vom Bürgermeister der Stadt Wetter, Herrn Frank Hasenberg, sowie von Herrn Hans Kaufmann, Vorsitzender des Fördervereins des FTB.
In einem offenen Gespräch wurden zunächst einige Aktivitäten und Vorhaben der Agentur Barrierefrei NRW sowie das Anliegen der Stadt Wetter im Zusammenhang mit dem kommunalen Aktionsplan zur Umsetzung der Behindertenrechtskonvention (Eine Stadt für Alle) in Wetter thematisiert.
"Minister Schneider besucht Wanderausstellung "Betrachtungsweisen" am FTB" lesenEin fester Platz im Leben

Foto: Natalie Maag-Waniek
Am Rande der Eröfnungsveranstaltung zur Wanderausstellung „Betrachtungsweisen - Kleinwuchs in Gesellschaft und Wissenschaft“ fand in den Räumen des FTB ein Interview mit zwei jungen Leuten vom Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF) e.V. statt. Johannes Gierse und Maren Wißing standen Natalie Maag-Waniek von der Redaktion der Westfalenpost Rede und Antwort. Im Interview sprechen beide über ihren Platz im Leben, über Zwsichenmenschliches, über ihr Engagement für den BKMF und über Hilfsmittel, die im Alltag nützlich sind.
"Ein fester Platz im Leben" lesenFeierliche Eröffnung der Wanderausstellung "Betrachtungsweisen" am FTB

Am Samstag, den 5. Mai 2012 wurde die Wanderausstellung „Betrachtungsweisen - Kleinwuchs in Gesellschaft und Wissenschaft“ am FTB feierlich eröffnet.
Ministerialdirigent Manfred Feuß betonte die wichtige Arbeit für die Interessen des BKMF e.V. über viele Jahre. In dieser Ausstellung werden daher die Lebenslagen von Menschen mit Kleinwuchs authentisch präsentiert. Pfarrer Jürgen Dittrich, der als Vorstandssprecher der Evangelischen Stiftung Volmarstein (ESV) ein Grußwort spach, betrachtete die Ausstellung im Kontext der Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention, die in der ESV ein wichtiges Aufgabenfeld darstellt. Bürgermeister Frank Hasenberg (Stadt Wetter) verwies auf die Aktivitäten des runden Tisches und den kooperativen Ansatz für die Entwicklung eine lokalen Aktionsplanes. Der Vertreter des BKMF Karl-Heinz Klingebiel erläuterte den Ansatz der Ausstellung und präsentierte beeindruckende persönliche Erfahrungen und Einsichten. Prof. Christian Bühler vom FTB schloß den Kreis mit Hinweisen auf die aktuelle Arbeit der Agentur Barrierefrei NRW und die in der Ausstellung des FTB vorhandenen Hilfsmittel auch im Zusammenhang mit Kleinwuchs.
Den Eröffnungsreden und Grußworten schloss sich eine Begehung durch die Ausstellung an, die von Frau Ruzena Klingebiel aus dem Vorstand des Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF) e.V. fachkundig angeleitet wurde. Die Ausstellung wird von der Agentur Barrierefrei im Labor- und Testgebäude des Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) in Wetter-Volmarstein ausgerichtet und wird dort noch bis einschließlich 2. Juni zu Gast sein.
"Feierliche Eröffnung der Wanderausstellung "Betrachtungsweisen" am FTB" lesenWanderausstellung "Betrachtungsweisen" am FTB

Vom 7. Mai bis 2. Juni 2012 richtet die Agentur Barrierefrei im Labor- und Testgebäude des Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) in Wetter-Volmarstein die Sonderausstellung „Betrachtungsweisen - Kleinwuchs in Gesellschaft und Wissenschaft“ aus. Es handelt sich um eine vom Bundesverband Kleinwüchsige Menschen und ihre Familien (BKMF) e.V. konzipierte Wanderausstellung, die im Ruhrgebiet bislang noch nicht zu sehen war. Die Agentur nimmt damit ein Thema verstärkt in den Blick, das noch keine allzu weite Verbreitung hat. Entsprechend der Zielsetzung der Agentur, zur Umsetzung von Barrierefreiheit in NRW beizutragen, ist es von großer Bedeutung, auch die Bedarfslage von Menschen mit Kleinwuchs stärker zu berücksichtigen.
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