Unternavigation

Dokumentation:

Logo Aktionswoche UK
Aktionswoche UK, 11.03. - 16.03.2019 in Wetter

Landesaktionsplan:

Logo der Landesinitiative NRW inklusiv
Landesaktionsplan „Eine Gesellschaft für alle - NRW inklusiv“
- auch in Leichter Sprache -

Info-Portal Barrierefreiheit:

Logo: informierbar
NRW InformierBar - Informationen zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Einrichtungen in NRW

Lösungen nach DIN 18040-1:

Abbildung der Broschüre Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden
Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden, Lösungsbeispiele (...) unter Berücksichtigung der DIN 18040-1, 05/2019; 5. überarbeitete Aufl.

Broschüre:

Abbildung der Broschüre Anforderungen an die Barrierefreiheit
Anforderungen an die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen - Kriterienkataloge

Inhalt

Aktuelles

Pflege – Roboter – Ethik, Ethische Herausforderungen der Technisierung der Pflege

Deutscher Ethikrat tagt zu Einsatz von Robotern in der Pflege

Eröffnung der Jahrestagung durch Peter Dabrock, Vorsitzender des Deutschen Ethikrates

Wie kommen wir angesichts einer fortschreitenden Technisierung der Pflege zu einem verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik? Das war eine der zentralen Fragen, mit der die Jahrestagung des Deutschen Ethikrates am 26.06.2019 in Berlin eröffnet wurde.
Expert*innen der Roboterforschung und Roboterethik gingen in Vorträgen, Diskussionsrunden und themenvertiefenden Foren ethischen Implikationen und Konfliktlinien nach, die sich durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz und Robotersystemen für die Gesundheitsversorgung und Pflege von Menschen zeigen. Ein Praxisparcours zum Thema ergänzte die Veranstaltung mit anschaulichen Beispielen aus aktuellen Projekten. Es wurden unter anderem Service-Roboter zur Unterstützung der Pflege, Assistenz-Roboter zur Alltagsunterstützung auch mit Bedienschnittstellen zu Gehirn- oder Muskelaktivitäten sowie Telepräsenz-Roboter zur Überwachung der häuslichen Situation vorgestellt.

"Pflege – Roboter – Ethik, Ethische Herausforderungen der Technisierung der Pflege" lesen

Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden – Schulung für Erheberinnen und Erheber in Meschede

Bild: Teilnehmer der Schulung

Ehrenamtliche und Vertreter der Behinderteninteressensvertretung (BIV) aus den Gemeinden des Hochsauerlandkreises sowie Vertreter der Stadt Ratingen sammelten am 04.06.2019 erste Erfahrungen bei einer Gebäudeerhebung zur Barrierefreiheit im Kreishaus in Meschede.

Im Rahmen des Projektes Bestandsaufnahme NRW informierten Daria Frank und Virginia Grossek von der Agentur Barrierefrei NRW über Barrieren und Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden und führten durch die Erhebungssystematik. Nach theoretisch vermittelten Grundlagen wurde der Umgang mit den Erhebungsbögen bei praktischen Übungen im Schulungsgebäude erprobt. Auftretende Problemlagen vor Ort konnten so praxisnah thematisiert und erörtert werden.

Die Bestandsaufnahme NRW ist ein NRW-weit angelegtes Projekt mit dem Ziel, nach einheitlichem Standard Ist-Zustände zur Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Gebäude und Veranstaltungsorte zu erfassen. Diese werden nach Prüfung auf dem Informationsportal NRW-informierBar veröffentlicht.

Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen können so als NutzerInnen öffentlich zugänglicher Gebäude ihren Besuch im Vorfeld und entsprechend ihrer Bedarfe planen. Auch Gebäudeeigner bekommen auf diesem Wege wichtige Hinweise zur Barrierefreiheit ihrer Gebäude.

"Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden – Schulung für Erheberinnen und Erheber in Meschede" lesen

Die Agentur Barrierefrei NRW beim Ergotherapie-Kongress 2019

Logo Ergotherapie-Kongress 2019 mit Titel: Modern Times

Der 64. Ergotherapie-Kongress mit dem Titel „Modern Times“ nahm die rasant voranschreitende Digitalisierung zum Anlass, Möglichkeiten und Herausforderungen der Nutzung moderner, digitaler Technologien für die therapeutische und befähigende Arbeit mit Menschen zu thematisieren. Gemeinsam mit interdisziplinär kooperierenden Berufsgruppen ging es in der Zeit vom 23. bis 25. Mai 2019 unter anderem darum, wie sich Digitalisierung, Menschlichkeit und gutes Leben ergotherapeutisch verknüpfen lassen. Gleich mit zwei Vorträgen, die Barrierefreiheit und die assistiven Möglichkeiten bei der Computer- und Internetnutzung betreffend, war auch die Agentur Barrierefrei NRW beim Kongress in Osnabrück präsent.

In einem Vortrag von Rainer Wallbruch zum Barrierefreien Internet wurden Basisanforderungen an eine barrierefreie Internetpräsenz vorgestellt. Beispielhaft wurden einige Internetseiten analysiert, und Zugangsbarrieren für Menschen mit Behinderungen zum Internet aufgezeigt. Anhand dieser Beispiele wurden Basisanforderungen an ein „Barrierefreies Internet“, wie Wahrnehmbarkeit, Bedienbarkeit, Verständlichkeit und technologische Robustheit vorgestellt und erklärt, wie Barrierefreiheit die Internet Nutzer unterstützt.

Im folgenden Vortrag von Michael Hubert ging es um die Frage, wie persönlich genutzte Computer Klienten bei geringem funktionellem Reha-Potenzial im Alltagsleben unterstützen können. Es wurden Hard- und Software basierte Ein- und Ausgabehilfen (Modifikationen für Tastaturen, Zeigegeräte und Ausgabegeräte) für den PC vorgestellt, die anregen sollten, den Computer verstärkt als Medium in adaptiven Therapieverfahren einzusetzen. Der Schwerpunkt lag bei möglichst einfach umzusetzenden, kostengünstigen technischen Lösungen insbesondere auch auf Basis der Einstellungsmöglichkeiten im Betriebssystem.

Beide Vorträge waren gut besucht und stießen bei den Zuhörern auf reges Interesse. Weitere Informationen zum 64. Ergotherapie-Kongress finden sie auf der Internetseite des Deutschen Verbands der Ergotherapeuten (DVE)

"Die Agentur Barrierefrei NRW beim Ergotherapie-Kongress 2019" lesen

Fortbildungen zu Leichter Sprache und Unterstützter Kommunikation

Titelseite des Fortbildungsflyers

Für alle, die etwas über Leichte Sprache oder Unterstützte Kommunikation lernen möchten, hat die Evangelische Stiftung Volmarstein ein vielfältiges Fortbildungsangebot zusammengestellt.

Leichte Sprache verwendet kurze Sätze und bekannte Wörter. Schwierige Zusammenhänge werden mit Bildern und Beispielen erklärt. Bei der Darstellung wird auf eine klare Struktur und gute Lesbarkeit geachtet. Leichte Sprache ermöglicht den Zugang zu Informationen und möchte zum Lesen motivieren.

Unterstützte Kommunikation richtet sich an Menschen jeden Alters, die sich nicht oder nur unverständlich ausdrücken können. Durch den Einsatz von Unterstützter Kommunikation ist es möglich, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu verbessern.

"Fortbildungen zu Leichter Sprache und Unterstützter Kommunikation" lesen