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Fachtag der Agentur Barrierefrei NRW am 15. November 2018 in Essen

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Abbildung der Broschüre Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden
Barrierefreiheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden, Lösungsbeispiele (...) unter Berücksichtigung der DIN 18040-1, 10/2017; 4. überarbeitete Aufl.

Inhalt

Weitere Erhebungen durch Studierende der TU-Dortmund

Ein Studierender vermisst die Durchgangsbreite einer Tür mit einem Zollstock

Zum wiederholten Mal fand auch in diesem Jahr eine Schulung der Studierenden an der Technischen Universität Dortmund durch die Agentur Barrierefrei NRW statt. In den Schulungen wurden 130 Studierende aus der Fakultät Rehabilitationswissenschaften für das Thema Barrierefreiheit sensibilisiert und als Erheber zur Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden qualifiziert.

Die Erhebungen fanden in 16 verschiedenen Kommunen (Bottrop, Dortmund, Düsseldorf, Gütersloh, Herdecke, Menden, Möhnesee, Oberhausen, Solingen, Unna, Wetter (Ruhr), Geseke, Hagen, Lüdenscheid und Paderborn) statt. Wie in den Jahren zuvor wurden sowohl öffentliche, städtische Verwaltungsgebäude als auch diverse Kultureinrichtungen und Veranstaltungsorte, wie zum Beispiel Museen, Theater, Kinos oder Bürgerzentren erhoben. Die ersten Neuerhebungen werden voraussichtlich ab August auf dem Internetportal NRW-informierBar veröffentlicht.

Zudem gibt es in diesem Jahr eine Besonderheit. Durch die Umstellung der Seminarstrukturen an der Technischen Universität Dortmund findet im Wintersemester eine zweite Schulung für die Studierenden an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften statt. In dem zugehörigen Fachseminar „Barrierefreiheit und Infrastruktur“ an der Universität setzen sich die Studierenden dann erneut mit dem Thema Barrierefreiheit und den verschiedenen Nutzergruppen und Behinderungsarten auseinander. Die Studierenden werden durch die Schulungen und die praktische Durchführung der Erhebung in die Lage versetzt, die Umsetzung von Barrierefreiheit umfassend und differenziert zu reflektieren. Es zeigt sich, dass Barrierefreiheit als gesamtgesellschaftliche Herausforderung am besten durch Kooperation, Interesse und Leidenschaft für die Thematik zu bewältigen ist.

Erstellt am 26.07.17