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Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden, Lösungsbeispiele für Planer und Berater, 1/2014; 3. überarbeitete Auflage

Projekt:

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PIKSL - Personenzentrierte Interaktion und Kommunikation für mehr Selbstbestimmung im Leben

Inhalt

Zielvereinbarungen

Im Januar 2004 ist das Behindertengleichstellungsgesetz NRW (BGG NRW) in Kraft getreten.

Kernstück des BGG NRW ist die Herstellung von Barrierefreiheit. Dabei geht es nicht nur um die Beseitigung baulicher Barrieren für Rollstuhlnutzer/innen und für gehbehinderte Menschen. Es geht auch zum Beispiel um die Information und Kommunikation blinder oder sehbehinderter Menschen, hörbehinderter oder gehörloser Menschen oder um die spezifischen Bedarfe lernbehinderter oder psychisch erkrankter Menschen.

Barrierefreiheit verbessert nicht nur die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung, sondern erleichtert ebenso beispielsweise den Alltag älterer Menschen, chronisch oder temporär Erkrankter, Reisender mit Gepäck oder von Familien mit Kindern.

Der Begriff Barrierefreiheit wird in § 4 BGG NRW wie folgt definiert:

"Barrierefreiheit ist die Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der gestalteten Lebensbereiche für alle Menschen. Der Zugang und die Nutzung müssen für Menschen mit Behinderung in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe möglich sein;"

Nach § 5 BGG NRW können anerkannte Verbände behinderter Menschen mit den Kommunen, deren Verbänden und Unternehmen, Zielvereinbarungsverhandlungen aufnehmen, um aktiv die Herstellung von Barrierefreiheit voranzutreiben. Ziel der Verhandlungen ist der Abschluss eines Vertrages (=Zielvereinbarung) über die nachträgliche Herstellung von Barrierefreiheit in bereits gestalteten öffentlich zugänglichen kommunalen Lebensbereichen in NRW.

Artikel in diesem Bereich informieren Sie über weitere Details zum Thema Zielvereinbarungen.

In den Untermenüpunkten können Sie sich über laufende und abgeschlossene Zielvereinbarungen auf kommunaler und auf Bundesebene informieren.