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Inhalt

Haltestellen

Richtlinie „Haltestellenausstattung im VRR“

Logo VRR

Die Richtlinie wurde in Kooperation des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr mit seinen Verkehrsunternehmen überarbeitet. Sie hat ihren Schwerpunkt in der Berücksichtigung der Kundenanforderungen (auch hinsichtlich der Barrierefreiheit) und berücksichtigt die technischen Weiterentwicklungen, um die Position des ÖPNV im Wettbewerb mit anderen Verkehrsträgern zu stärken.

Die Richtlinie kann als PDF-Dokument auf den Internetseiten des im pdf FormatVRR herunterladen werden.

Letzte Aktualisierung am 12.11.15

  

Bus.Hör.Stellen im Kreis Unna

Bus.Hör.Stelle der VKU
Quelle: http://www.vku-online.de

Um blinden und sehbehinderten Menschen sowie Menschen, die nicht gut lesen können, mehr Mobilität zu ermöglichen, hat das JederBus-Projekt der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) gemeinsam mit der Telekom AG Bus.Hör.Stellen entwickelt, an denen die Fahrpläne vorgelesen werden.

Die Bus.Hör.Stellen wurden an sechs Standorten in verschiedenen Kommunen im Kreis Unna installiert und sollen vor allem Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung bislang auf das Busfahren verzichtet haben, die Nutzung der ÖPNV-Verkehrsmittel ermöglichen. Das Netz der Bus.Hör.Stellen soll im Laufe des Jahres weiter ausgebaut werden.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der VKU und im Im PDF FormatÖPNV Beileger der Telekom.

Letzte Aktualisierung am 31.07.15

  

Anforderungen an barrierefreie Haltepunkte im ÖPNV und SPNV

Der Deutsche Behindertenrat (DBR) empfiehlt Standards der Barrierefreiheit für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), hier ein Auszug zu den Anforderungen an barrierefreie Haltestellen / Haltepunkte:

Gestaltung von Haltepunkten

  • Haltepunkte müssen über eine barrierefreie Zuwegung erreichbar sein.
  • Direkt erschlossener Zugang zum Bahnsteig über selbstbedienbare Aufzüge (einschl. Schrägaufzüge) oder Rampen (max. 6 % Steigung).
  • Transportbänder dürfen nicht zur Überwindung von Höhendifferenzen installiert werden.
  • Oberflächenbeläge sind rutschhemmend vorzusehen und müssen bei jeder Witterung gefahrlos zu nutzen sein.
  • Aufmerksamkeitsfelder sind als farblich kontrastierende, taktile und akustische Orientierungshilfen für blinde, seh- und hörbehinderte Menschen vorzusehen, taktile Orientierungshilfen müssen vor Gefahrenstellen einen Aufmerksamkeitshinweis geben.
  • Für sehbehinderte und blinde Fahrgäste sind zusätzlich akustische Informationsquellen (Fahrplan- und Haltestellenansagen) zu installieren.
  • Höhendifferenzen zwischen Bahnsteig und Fahrzeugboden sowie Spaltbreiten sind mittels fahrzeuggebundenen Einstieghilfen zu überwinden.
  • Bedienungshöhe der Grundfunktionen an Automaten 0,85 m.
  • Deutlich wahrnehmbare Informationshinweise.
  • Darreichung von Informationen grundsätzlich nach dem Zwei-Kanal-Prinzip.
  • Kontrastreich markierte Hochbordhaltestellen – auf dem Gehweg oder auf einer Mittelinsel – sollen ohne Hindernisse erreichbar sein; die Zuwegsicherung soll durch Lichtzeichensignalanlagen erfolgen.
  • Für Omnibusse sollen die kontrastreich markierten Haltestellen so gestaltet werden, dass die Höhendifferenz zum Wagenboden minimiert und der Einsatz fahrzeuggebundener Einstieghilfen optimiert wird.
  • Optische, taktile und akustische Kennzeichnung der Einstiegsstelle mit dem kürzesten Weg zu den so genannten „Behindertensitzen“ und Aufstellflächen für Rollstühle.
  • Stufenlos zugänglicher Witterungsschutz mit ausreichender Tiefe, um vor Nässe gänzlich zu schützen.

Erarbeitet von einer Arbeitsgruppe des Deutschen Behindertenrates unter Leitung von Dr. Volker Sieger.

Letzte Aktualisierung am 04.04.08